5 Marken, die User-Generated Content in ihrer Vertriebsstrategie verankern

User-Generated Content (UGC) ist ein leistungsstarkes Marketinginstrument: Es erhöht nicht nur die Markenbekanntheit, sondern inspiriert Kunden und fördert auf diese Weise den Verkauf. Laut einer Studie von Business Insider steigern Marken ihre Conversion Rate um 78 Prozent, wenn Kunden mit User-Generated Content interagieren. Grund genug, sich ein paar Beispiele anzusehen, die UGC erfolgreich einsetzen. Hier kommen unsere fünf Favoriten.

SheffieldBID: Alive After Five

SheffieldBID, eine Organisation, die das Wachstum von Unternehmen in Sheffield fördert, hat ein Content-Hub geschaffen. Dieses bewirbt, was nach 17 Uhr im Zentrum der britischen Stadt in South Yorkshire geschieht. Dafür animiert sie Bewohner und Besitzer von Ladenlokalen, Cafés und Bars unter dem Hashtag #SheffAfter5 zu teilen, was sie nach Feierabend unternehmen. Die durch die User generierten Facebook-, Instagram- und Twitter-Inhalte nutzt SheffieldBID und veröffentlicht sie ein weiteres Mal über das Content-Hub. Auf diese Weise wird das beworben, was nach Einbruch der Dunkelheit in der Stadt passiert.

Das News-Hub des Cheltenham Ladies College

Um Veranstaltungen und Aktivitäten bekannt zu machen, hat das Cheltenham Ladies College ein News-Hub ins Leben gerufen. Dieses wird mit Inhalten der Social-Media-Kanäle gefüttert, auf denen die Hochschule aktiv ist. Auf diese Weise wird alles zentral an einem Ort gebündelt und hält Schüler und Eltern gleichermaßen darüber auf dem Laufenden, was am Campus passiert. Zudem nutzt die Hochschule das News-Hub, um neue Studierende zu akquirieren. Das Redaktionsteam betreibt die Webseite als Live-Prospekt, sammelt und kuratiert die interessantesten Inhalte von Studierenden, Lehrern und Stakeholdern.

Coca-Cola: Share a Coke & a Song

Coca-Cola experimentiert schon seit einiger Zeit mit UGC. 2011 personalisierte das Unternehmen im Rahmen der "Share a Coke"-Kampagne Colaflaschen. Anschließend motivierte Coca-Cola seine Fans, ihren Namen auf einer Colaflasche zu finden, sich mit dem "Namensvetter" zu fotografieren und das Foto über Social Media zu teilen. Ein großer Marketinggewinn für den Getränkekonzern, der der Kampagne im selben Jahr eine Umsatzsteigerung von 2 Prozent zuschrieb.

In einem jüngeren Wettbewerb hat Coca-Cola seine Kunden dazu aufgerufen, ein kurzes Video von sich zu machen, in dem sie darüber sprechen, warum sie gerne Cola trinken. Dem Gewinner winkten 12.000 US-Dollar. Berichten zufolge brachte dieser Wettbewerb über sechs Millionen Online-Erwähnungen mit sich. Darüber hinaus generierte er neue Marketingideen durch die Zielgruppe.

2016 schloss Coca-Cola sich mit Shazam zusammen, einer App, über die Nutzer Songs identifizieren können. Gemeinsam riefen sie die UGC-Kampagne „Share a Coke & a Song“ ins Leben. Dafür wurden Getränkedosen und -flaschen in limitierter Auflage verkauft, auf deren Etikett ein Shazam-Logo abgebildet war. Scannten Getränkekäufer das Logo mit der Shazam-App ihres Smartphones, öffnete sich ein Shazam-Feature, über das die Käufer ein lippensynchronisiertes Video erstellen konnten. Anschließend konnten sie es unter dem Hashtag #ShareaCoke mit ihrem sozialen Netzwerk teilen.

C&A

Der brasilianische Unternehmenszweig von C&A entwickelte einen Omni-Channel-Ansatz, um seine Online- und Offline-Vertriebsstrategie miteinander zu vereinen. Das Warenhaus erhoffte sich dadurch, für seine Kunden eine nahtlose Customer Journey zu generieren. Dabei bestätigte sich, was auch eine Studie von Bazaarvoice Anfang des Jahres ergab: 82 Prozent aller Käufer konsultieren ihr Smartphone noch im Geschäft, um sich über ein Produkt zu informieren. Um diesem Trend Rechnung zu tragen, kreierte C&A eine eigene Facebook-Seite mit einer Auswahl von Kleidungsstücken, die Online-Kunden liken und bewerten können.

TaylorMade Golf

TaylorMade Golf hat eine Vision: Das Unternehmen hat sich das Ziel gesetzt, die besten Golfprodukte der Welt zu entwickeln. Um seine Produkte zu promoten, hat es ein Content-Hub aufgesetzt, das die neuesten Golfnachrichten, Produkt-Updates und Produktvideos zusammenbringt. Die Redaktion von TaylorMade setzt auf eine Kombination aus längeren Artikeln und Social Content von Social-Media-Nutzern. Darunter sind Tweets, Instagram-Fotos und YouTube-Videos von Fans und den Spielern selbst. Laut des Marketing-Teams hat der Content-Hub die Verweildauer der Webseitenbesucher erhöht, die Anmelderate für den Newsletter gesteigert und generiert mehr Traffic auf die Produktseiten.

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