Content Marketing und SEO: Diese 4 Faktoren sollte jeder kennen

Content Marketing und SEO gehören zusammen. Beide Disziplinen brauchen die jeweils andere, um ihre Ziele zu erreichen. Damit SEO wirklich effektiv ist, braucht es guten Content - und wer Content produziert, braucht SEO Erkenntnisse, um den Content zu planen und um sicherzustellen, dass die aufwändig erstellen Inhalte dann auch von der Zielgruppe gefunden werden. 

Hier zeigen wir, wie SEO Taktiken helfen können, Content Marketing zu verbessern und effektiver zu machen.

1 Ansprechende Seitentitel

Die so genannten Title Tags definieren den Titel eines Dokuments. Seitentitel werden in den Suchmaschinen meist auf den Suchergebnisseiten (Search Enging Results Pages = SERPs) angezeigt, über einem kurzen Auszug des Seiteninhalts (Snippet). Gute Seitentitel sind für SEO wichtig, und sie beeinflussen, ob etwas auf Social Media weitergeteilt wird.

Der Title Tag wurde lange Zeit als einer der wichtigsten SEO Faktoren betrachtet - das wichtigste Kriterium bleibt natürlich der gesamte Seiteninhalt. Title Tags erscheinen an drei Orten: Im Browser, auf Suchergebnisseiten und beim Teilen auf externen Websites wie Social Media Seiten. 

Der Title Tag einer Webseite sollte eine genaue und prägnante Beschreibung des Seiteninhalts enthalten. Deshalb ist er wesentlich sowohl für die Nutzererfahrung als auch für die Suchmaschinenoptimierung. Ein guter Seitentitel ist in drei Bereichen nützlich: Relevanz, beim Browsen und auf den Suchergebnisseiten. 

Wenn du im Title Tag Keywords verwendest, heben die Suchmaschinen sie in den Suchergebnissen hervor, wenn der Nutzer diese Keywords in seiner Suche verwendet. Das erleichtert dem Nutzer das Finden, und bedeutet in der Regel höhere Click-through Raten. 

Tipps für gute Seitentitel:

  • Zeitangaben verwenden, um Nutzer abzuholen, die nach dem neuesten Content suchen, z.B. "Die 5 besten Newsletter-Tools 2016"
  • Natürlich schreiben und Wiederholungen vermeiden: Die Seitentitel sollen sowohl Suchmaschinen gerecht werden als auch für die Nutzer gut lesbar und ansprechend sein
  • Den Markennamen auf wichtigen Seiten wie der Homepage verwenden - auf Blog- und Postseiten ist das nicht ganz so wichtig. 

2 Inhalte müssen sinnvoll, visuell und unverwechselbar sein

Die alten SEO-Technik, bei denen Content nur erstellt wurde, um eine Seite mit Keywords vollzustopfen, ist tot. Die Veränderungen am Google-Algorithmus haben Suchmaschinenoptimierer gezwungen, mehr auf Qualität denn auf Quantität zu setzen. Auch ein Grund für die gestiegene Bedeutung von Content Marketing. 

Hochwertige Inhalte sollten für den Besucher einen Wert haben - informativ, nützlich und/oder unterhaltsam sein. Die Suchmaschinen entscheiden, ob Inhalte diesen Kriterien genügen, indem sie das Nutzerverhalten in Bezug auf diesen Content bewerten - z.B. wie lang die Besuchszeiten auf der Seite sind, welches die nächste Aktivität nach dem Anschauen des Inhalts ist, und ob der Content tatsächlich die Frage beantwortet, die in der Suche eingegeben wurde - all dies hilft deinem Content, in den organischen Suchergebnissen höher zu ranken. 

Tipps für gute Inhalte: 

  • So genannten Evergreen-Content erstellen: Inhalte, die auch langfristig in der Suche relevant sind und damit Traffic bringen 
  • Content erstellen, der die häufigsten Fragen zu deinem Thema/Fachgebiet. Dafür kannst du z.B. auf Seiten wie Quora oder wer-weiss-was.de recherchieren, was gerade gefragt wird. 
  • Vergiss nicht, je mehr dein Content geteilt und verlinkt wird, desto höher erscheint er in den Suchergebnissen, was wiederum zu mehr Klicks und Besuchen führt 

3 SEO und PR integrieren

In der Vergangenheit sind die beiden Disziplinen öfter mal aneinandergeraten, wenn es darum ging, wie man Suchmaschinenergebnisse verbessert und welcher Ansatz am besten funktioniert. PR-Verantwortliche waren der Meinung, dass durch PR angestoßene, verdiente Nennungen in anderen Medien zu bevorzugen sind. SEO-Profis hielten dagegen, eigener Content erziele die besten Suchergebnisse. In Wirklichkeit müssen in der digitalen Welt beide Disziplinen zusammen arbeiten. 

PR und SEO zu verzahnen kann die Effektivität im Marketing ganz erheblich steigern. Die beiden so verschiedenen Disziplinen funktionieren besser, wenn sie harmonisch miteinander arbeiten. Und beide Seiten können voneinander lernen. PR-Profis können mehr über Keywords, Link-Building und andere SEO-Taktiken lernen. SEO-Verantwortliche können von den PR-Strategen lernen, wenn es um Beziehungsaufbau und -pflege geht und darum, hochwertigen Content zu erstellen. 

Tipps für SEO und PR:

  • Ziele abstimmen und (Markt-)Forschungsergebnisse teilen 
  • Eine gemeinsame Keyword-Strategie verfolgen 
  • PR-Mitarbeiter in SEO & Analytics schulen und SEO-Mitarbeiter in PR-Fragen

4 Für eine schnelle und sichere Website sorgen

Die Ladegeschwindigkeit einer Website ist die Zeit, die es dauert, bis die Seite in den Browser geladen ist. Nach einer Untersuchung von Yahoo können bis zu 35 Faktoren die Ladegeschwindigkeit einer Website beeinflussen. Viele davon hängen von der Programmierung der Website ab - dafür ist ein Webentwickler nötig.

Wie schnell deine Seite lädt, kannst du z.B. mit Services wie GTmetrics oder anderen Tools testen.  

Ganz gleich, wie du misst - bei der Ladegeschwindigkeit gilt: Schneller ist besser. Die Erfahrung zeigt, dass schnellere Seiten häufig besser ranken und Nutzer besser konvertieren. 

Tipps für schnelle Websites:

  • Zu viele Redirects vermeiden
  • Evtl. Performance-Tools wie Cloudflare einsetzen
  • Bilder optimieren und komprimieren, so das Qualität erhalten bleibt, aber die Dateigröße sinkt

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