Marketing Tipp der Woche: Welche Inhalte tragen zur Conversion bei? Google Analytics

Die Investitionen ins Content Marketing nehmen jährlich zu, doch den meisten Marketingverantwortlichen fällt es schwer, zu beziffern, welchen Ertrag das eigentlich bringt. Mehr als 65 Prozent der Mitarbeiter im Content Marketing messen keinen ROI (oder sind zumindest nicht sicher, ob das passiert).

Neben den groben Metriken wie Seitenaufrufe und Besuche auf der Seite hilft die Definition von Zielen in Google Analytics dabei, herauszufinden, wie gut ein bestimmter Inhalt auf der Seite funktioniert. Ein Ziel ist normalerweise eine Aktion, die dein Leser durchführen soll, z.B. einen Newsletter abonnieren oder einen Kauf zu tätigen. 

Eine häufig übersehene Funktion sind die "Vorbereiteten Conversions", die nachverfolgen, wenn eine bestimmte digitale Aktivität - in diesem Fall, ein bestimmter Artikel - zur Conversion auf der Website beigeträgt. Beispiel: Ein Besucher liest zunächst einen Blogpost, und kommt dann später über die Google Suche zurück auf die Site und kauft ein Produkt. Auf den ersten Blick würde diese Conversion nur der Google Suche "gutgeschrieben", der Kauf würde als organischer Suchmaschinen-Traffic in den Auswertungen erscheinen. Werden Vorbereitete Conversions gemessen, so wird auch der Beitrag des Content-Artikels an der Conversion sichtbar.

Ohne Vorbereitete Conversions wird es kaum möglich, zu verstehen, wie deine Customer Journey und deine Content Marketing Strategie auf der Site funktionieren.  (Übrigens: Hier findest du eine gute Übersicht zur Customer Journey).

Vorbereitete Conversions in Google Analytics einrichten - So geht's: 

1. Im Menü links ‘Conversions’ – ‘Multi-Channel-Trichter' – ‘Vorbereitete Conversions’ auswählen

2. Im Menü 'Primäre Dimension' > ‘Channelgruppierungen' – ‘MCT-Channel-Gruppierungsvorlage kopieren' auswählen und in der nun erscheinenden Pop-up Box ‘Neuen Channel definieren' auswählen. 

3. Hier kannst du eine einzelne Landing Page oder eine Gruppe von Inhaltsseiten definieren. Wenn z.B. alle Blogseiten im Verzeichnis /blog stehen, könntest du einfach die Regel definieren 'Zielseiten-URL' enthält 'blog'. Dann dem Kanal noch einen leicht nachvollziehbaren Namen geben, z.B. Blogposts. 

4. Dann erscheint eine Übersicht mit deinen Seiten. Es funktioniert allerdings nicht rückwirkend. Hier kannst du dann auch filtern, um den Einfluss einzelner Seiten zu sehen. 

Schon fertig: Ein einfacher Trick, mit dem du sehr viel besser verstehen kannst, wie gut deine Content Marketing Strategie 2018 und in Zukunft funktioniert! 

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Als nächstes: Wie gut kommen deine Blogposts bei Lesern an? Finde heraus, wie du das Engagement messen und vergleichen kannst. 

Dieser Artikel ist Teil unserer Serie Marketing Tipp der Woche mit praktischen Tipps & Tricks für Marketingverantwortliche und Unternehmer. Hier findest du alle Beiträge der Serie.

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