5 Tools, um Influencer zu finden

Die zündende Idee für deine Influencer-Kampagne steht, konkrete Ziele sind formuliert. Nun gilt es, die passenden Influencer zu finden und mit ihnen in Kontakt zu treten. Doch wie geht man am besten vor?

Mit dem Begriff „Influencer“ verbinden viele Marketer Prominente, die eine riesigen Follower-Base hinter sich herziehen. Doch nicht jedes Unternehmen hat das Budget oder passende Markenimage, um mit ihnen zusammenzuarbeiten. Dabei sind die Stars und Sternchen in der Tat nicht die einzigen Influencer, die du in deine Marketingstrategie integrieren kannst. Oft sind bestehende Kunden und deren Freunde und Bekannte die besseren „Beeinflusser“. Und wer könnte deine Marke optimaler vertreten als ein zufriedener Kunde mit einer relativ hohen Follower-Zahl?

Im Allgemeinen ist ein Social Media Influencer jemand, der innerhalb eines bestimmten Themas Glaubwürdigkeit aufgebaut hat und über ein relativ großes Netzwerk verfügt. Relativ bedeutet, dass sich die Zahl der Follower nicht konkretisieren lässt, die jemanden als Influencer qualifiziert. Denn je nach Thema spielen auch andere Kriterien eine Rolle, welches Publikum du durch ihn erreichen kannst. Als Faustregel könntest du nach Social-Media-Nutzern mit mehr als 5.000 Followern suchen.

Doch wie findet man Influencer? Wir haben fünf Tools rausgesucht, die dir helfen, eine erfolgreiche Influencer-Kampagne auf die Beine zu stellen:

  1. Tribe – verbinde dich mit Mikro-Influencern über einen Online-Marktplatz
  2. Buzzsumo – finde Inhalte, die viel geteilt werden, sowie ihre wichtigsten Influencer
  3. Smarp – ermutige deine Mitarbeiter, Inhalte zu teilen
  4. Flockler – finde Menschen, die deine Marke in sozialen Netzwerken erwähnen
  5. CRM – nutze bestehende Kundendaten für deine Recherche

1. Tribe – verbinde dich mit Mikro-Influencern über einen Online-Marktplatz

Tribe ist ein Online-Marktplatz, der Marken mit Mikro-Influencern verbindet. Er hilft dabei, alltägliche Menschen zu finden, die schöne Inhalte erstellen. Auf Tribe veröffentlichst du eine Ausschreibung und wartest einfach darauf, dass Einreichungen eintreffen.

Tribe bietet dir zwei Arten von Kampagnen an: Influencer-Kampagnen und Content-Kampagnen. Im Rahmen einer Influencer-Kampagne erstellen die Influencer den Content zu deinem Produkt. Nachdem du den Content freigegeben hast, veröffentlichen die Influencer ihn über ihre sozialen Kanäle. Im Rahmen einer Content-Kampagne kaufst du Inhalte, die von Influencern erstellt wurden und den du dann auf dienen Kanälen veröffentlichen darfst. Lass dich inspirieren und stöbere in den Use Cases von Tribe.

Darüber hinaus kann Tribe dabei helfen, mit User-Generated Content-Kampagnen zu starten. Am Beispiel von anderen Marken kannst du deine Bestandskunden dazu aktivieren, an Wettbewerben teilzunehmen und ihre Erfahrungen zu veröffentlichen.

2. Buzzsumo – finde Inhalte, die viel geteilt werden, sowie ihre wichtigsten Influencer

Mit Buzzsumo findest du die Inhalte, die über Social Media am häufigsten geteilt wurden. Und nicht nur das – auch die Personen, die sie geteilt haben, bekommen für dich ein Gesicht. Auf Buzzsumo kannst du beispielsweise nach Keywords suchen, die mit dem Geschäftsfeld deines Unternehmens in Verbindung stehen. So siehst du, was im Trend liegt und wer die wichtigsten Influencer sind, die Content teilen.

Du kannst auch gezielt nach Influencern suchen: entweder themen- oder standortbezogen. Mit Buzzsumo kannst du deine Influencer analysieren und nach Reichweite, Autorität, Einfluss und Engagement filtern. Es ist wirklich ein sehr nützliches Tool!

Wie können Marken Buzzsumo nutzen? Bei Flockler haben wir mit Buzzsumo Influencer identifiziert, die Beiträge teilen, die sich auf unsere Blogposts beziehen. Der Trick besteht darin, die Artikel zu identifizieren, die von Influencern auf Social-Media-Kanälen häufig genutzt werden – und dann neue Beiträge zu schreiben, die weiteren Mehrwert bieten. Anschließend teilst du diesen Post mit den interessierten Influencern.

Um dir ein Beispiel zu geben: Letztes Jahr habe ich mich an Neal Schaffer gewandt. Er gehört zu den führenden Experten für Social Media und hat 222.000 Follower auf Twitter. Neal hatte einen beliebten Beitrag über Influencer Marketing geteilt. Also habe ich ihn angeschrieben und ihm einen Link zu meinem Blogpost angeboten, der zu seinem Thema zusätzlichen Mehrwert lieferte. Er antwortete auf meine Nachricht, teilte meinen Beitrag und wir trafen uns irgendwann sogar auf einen Kaffee in London.

Influencer-Marketing hilft dir also dabei, Beziehungen online und offline aufzubauen und zu pflegen. Übrigens: Neals neuestes Buch trägt den Titel „The Age of Influence“. Wenn du den ROI deiner Influencer-Marketingkampagnen maximieren möchtest, empfehle ich dir, es zu lesen.

3. Smarp – ermutige deine Mitarbeiter, Inhalte zu teilen

Mitarbeiter zählen zu den besten Influencern, die du finden kannst. Nutze das richtige Tool, um sie für Social-Media-Aktivitäten für deine Marke zu begeistern. Smarp, eine Kommunikations- und Advocacy-Plattform, ermögliche es dir, eine informierte und engagierte Belegschaft zu schaffen.

Wie kannst du deine Mitarbeiter dafür begeistern, Markeninhalte zu teilen? Der entscheidende Punkt ist, neuen Content schnell und effizient an sie zu verteilen. Smarp hilft dir dabei, exakt das zu tun. Und das Beste: Es eignet sich nicht nur für das Marketing, sondern auch dafür, alle Abteilungen auf einer Plattform zu vereinen – vom Kundenservice bis zur Personalabteilung. Sprich mit deinen Mitarbeitern über den Einsatz.

Hast du ein Employee-Advocacy-Programm aufgesetzt? Schau dir den Fünf-Punkte-Plan von Valio an, um zu sehen wie sie ihre Mitarbeiter dafür begeistern, Content zu erstellen.

4. Flockler – finde Menschen, die deine Marke in sozialen Netzwerken erwähnen

Bei Flockler helfen wir Marketingspezialisten wie dir, Social-Media-Beiträge zu sammeln, zu präsentieren und zu analysieren. Mit Flockler kannst du dir im Handumdrehen einen Feed einrichten, der automatisch alle Social Posts sammelt, die deine Marke oder dienen Marken-Hashtag erwähnen. Der Feed kann einfach nur für deine Augen bestimmt sein – oder du kannst ihn auf deiner Webseite einbinden, in mobile Anwendungen integrieren oder auf digitalen Bildschirmen in deinen Unternehmensräumen präsentieren. Weitere Anregungen geben dir unsere zehn Beispiele für eine Social Media Wall.

Mit Flockler kannst du Gespräche rund um deine Marke entdecken und analysieren – und du kannst Influencer finden, von denen du noch nicht einmal wusstest, dass es sie gibt. Indem du deine Kunden ermutigst, diene Marke zu erwähnen und ihre Erfahrungen über ihre Social-Media-Kanäle zu teilen, kannst du Influencer-Kampagnen organisch und auch mit einem kleinen Budget aufbauen.

Eines der besten Beispiele ist der Social Shop von GlassesUSA: Erwähnungen des Hashtags #GlassesUSA sowie des Accounts @GlassesUSA werden auf der Webseite sowie auf einer separaten Landing Page ausgespielt.

Bittest du deine Kunden bereits darum, Content mit Bezug auf deine Marke zu teilen? Schau dir diese 7 großartigen Beispiele für User-Generated Content-Kampagnen an.

5. CRM – nutze bestehende Kundendaten für deine Recherche

Wärst du überrascht, wenn ich dir sage, dass sich die besten Influencer sich wahrscheinlich schon in deiner Datenbank befinden? Abhängig von den Funktionen deiner CRMs könntest du beispielsweise deine neuesten Blog-Abonnenten oder die Personen segmentieren, die stets an deinen Veranstaltungen oder anderen Aktionen teilnehmen. Warum fängst du nicht gleich damit an, bestehende Kunden zu kontaktieren, sie um Feedback zu bitten sowie in die Erstellung von Content einzubeziehen?

Zusätzlich zu deinem CRM ist es eine gute Idee, deine bestehenden Influencer-Partner offline zu lokalisieren: Viele Unternehmen sponsern beispielsweise lokale Teams oder Veranstaltungen. Und eine bestehende Beziehung kann dir dabei helfen, deine Influencer-Marketingkampagne zum Laufen zu bringen.

Bist du bereit, loszulegen?

Dann lade dir hier unsere Influencer Marketing Checkliste herunter, um sicherzustellen, dass du alle Zutaten für eine erfolgreiche Kampagne im Blick hast. Darüber hinaus kommen hier noch ein paar allgemeine Tipps für das Influencer-Marketing:

1. Influencer-Marketing ist nicht kostenlos – plane also etwas Budget ein!

Die Kosten für das Influencer-Marketing variieren von Tausenden von Euros bis hin zu Produktgeschenken. Sie sind immer abhängig vom Influencer, mit dem du zusammenarbeiten möchtest. Mit Mikro-Influencer mit kleinerem Publikum kannst du dich eher auf eine Zusammenarbeit einigen, bei der nur Produkte oder Dienstleistungen den Besitzer wechseln. Doch wenn du nach einer fünfstelligen Follower-Base Ausschau hältst, dann stelle dich darauf ein, in den Influencer deiner Wahl zu investieren. Meistens zahlt es sich aus.

2. Wähle die Social-Media-Kanäle aus, die für dein Business relevant sind!

Influencer nutzen in der Regel mehrere Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram und YouTube. Anstatt die Gesamtzahl ihrer Follower zu betrachten, solltest du dich darauf konzentrieren, die besten Influencer für deinen bevorzugten Social-Media-Kanal zu finden

Warum?

Weil du Engagement aufbauen und die Reichweite in den Kanälen erhöhen möchtest, auf denen deine Zielgruppe ihre Zeit verbringt. Wenn du deine Botschaft an Politiker oder Journalisten richtest, dann ist ein Influencer mit einem populären YouTube-Kanal, aber mit einer geringen Zahl an Twitter-Followern vielleicht keine gute Idee. Wenn du eine junge Foodie-Gruppe erreichen möchtest, dann eignet sich Instagram. Sei also fokussiert mit deiner Kanalauswahl und stelle sicher, dass sie auf deine Zielgruppe abgestimmt ist. Auf diese Weise kannst du das Beste aus deiner Influencer-Kampagne herausholen.

3. Influencer sind Menschen, keine Marketinginstrumente!

Wenn man über Influencer-Marketing spricht, lässt sich das Influencer-Phänomen in einfache Worte herunterbrechen: Influencer sind in erster Linie Menschen. Sie haben sich ihren Einfluss mit harter Arbeit verdient und die Beziehungen, die sie zu ihrem Publikum erworben haben, ist etwas, wovon wir Marketer oft nur träumen können. Rufe dir das stets in Erinnerung, wenn du mit einem Influencer Kontakt aufnimmst: Wenn du sie überreden möchtest, etwas zu sagen, woran sie nicht glauben, bringst du ihre Glaubwürdigkeit in Gefahr. Das ist kontraproduktiv für deine Ziele. Lass daher viel Raum für kreative Freiheit innerhalb einer vereinbarten Richtung. Das ist der beste Weg, um authentische, herausragende Inhalte zu schaffen, die andere gerne teilen.

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