7 UGC-Kampagnen, die großartig umgesetzt sind

Vor ein paar Wochen war ich auf der Suche nach Inspiration für meinen nächsten Skiurlaub. Und rate mal, wo ich fündig geworden bin?

Nein, es war nicht Google.

Logge dich mal auf Instagram ein und gebe den Namen eines Ortes, einer Marke oder eines Produkts in das Suchfeld ein. Instagram spuckt dir eine Menge an Beiträgen von anderen Usern aus, einer aktueller als der andere. So erfährst du, wie zufrieden andere Menschen mit einem bestimmten Service oder besonderen Produkt sind und wie sie es nutzen. Und vielleicht entdeckst du auch deine Freunde oder Lieblingspromis in deinem Feed.

Die glaubwürdigste Werbung kommt von den Menschen, die wir kennen oder denen wir vertrauen. Zu diesem Schluss kommt auch die Nielsen-Umfrage „Vertrauen in Werbung weltweit“. Sie ergab, dass 83 Prozent den Empfehlungen von Freunden und Familie vollständig oder etwas vertrauen. Zwei Drittel der Befragten schenken Kundenbewertungen Vertrauen. Da wundert es nicht, dass Marken und Unternehmen User-Generated Content in ihre Marketingstrategie integrieren.

Was ist User-Generated Content (UGC)? UGC sind Inhalte, die von Kunden, Mitarbeitern, Partnern, Influencer und anderen Stakeholdern erstellt wurden und für deren Teilen du nicht bezahlst. Zu den beliebtesten UGC-Formaten zählen aktuell Instagram-Bilder. Doch auch Texte, Tweets, Videos und Sound-Dateien können User-Generated Content sein. UGC ist auch nicht auf Social-Media-Content beschränkt. Online veröffentliche UGC-Beiträge kannst du mit Tools wie Flockler sammeln und auf deiner Webseite präsentieren.

Warum entwerfen Marken User-Generated Content-Kampagnen?

Stärkere Aufmerksamkeit, mehr Reichweite sowie eine höhere Conversion gehören zu den Zielen, die ein Gros der Marketer verfolgt. Kurzum: Es ist ihre Aufgabe, den Kunden mit der Marke vertraut zu machen und Vertrauen zu bilden.

Wenn du Content Marketing betreibst, erstellst du idealerweise Inhalte, die bei deinem Publikum Mehrwert generieren. Indem du beispielsweise Wissen weitergibst, präsentiert sich dein Unternehmen als Experte auf seinem Gebiet und bietest Publikum die Möglichkeit, ihren Horizont zu erweitern und sich zu informieren. Das schafft Vertrauen und macht deine Marke sympathisch. Den Prozess beschleunigen kannst du, indem du darüber hinaus User-Generated Content nutzt. Reale Beispiele zeigen Interessenten auf, wie andere Kunden deine Produkte und Services nutzen, wie zufrieden sie sind oder wie sie davon profitieren.

Social-Media-Plattformen und ihre Algorithmen priorisieren Beiträge von den Menschen, mit denen wir gerne und regelmäßig interagieren. Der Grund hierfür ist ein recht simpler: Facebook, Instagram, Twitter und Co. definieren ihren Erfolg darüber, wie oft und wie lange du ihre Plattform besuchst. Je länger du also über deinen Feed scrollst, desto näher kommen sie ihrem Ziel. Ihre Datenauswertungen zeigen, dass User sich lieber mit den Posts und Updates von Freunden und Followern beschäftigen als mit Markenbeiträgen. Daher ist es für sie sinnvoll, die Posts deines Netzwerks in deinem Newsfeed zu priorisieren.

Was also kannst du tun, um deine Marke im Social-Media-Feed deiner Kunden nach oben zu pushen?

Du hast zwei Optionen:

  1. Anzeigen schalten (schaue dir dazu gerne unsere Tipps an, wie du eine effektive Social-Media-Ad-Kampagne umsetzt) und/oder
  2. User-Generated Content-Kampagnen auf die Beine stellen.

Schauen wir uns in diesem Blogpost Option Nummer 2 an.

Indem du deine Kunden animierst, Beiträge zu verfassen und sie bittest, diese Beiträge mit deinem Marken-Hashtag zu kennzeichnen oder deinem Social-Media-Account zu verlinken, steigerst du die Bekanntheit deiner Marke. Dabei liegt es in der Natur von Social Media zu skalieren: Als Social-Media-Nutzer liken oder kommentieren wir Beiträge, die in unserem persönlichen Feed auftauchen. Und je mehr Leute ihr „Gefällt mir“ geben oder einen Kommentar hinterlassen, umso größer ist das Publikum, das du als Marke erreichst. Ein schöner Nebeneffekt: Dadurch erhöhst du auch mehr Aufmerksamkeit für deine eigenen Inhalte.

Mit anderen Worten: Über User-Generated Content werden mehr Menschen dein Unternehmen kennenlernen.

Wie bringst du Kunden dazu, deiner Marke ein „Gefällt mir“ zu schenken?

Sehen Nutzer authentische UGC-Momente in ihrem Netzwerk, inspiriert sie das dazu, mehr über dein Unternehmen herauszufinden. Sie werden sich dein Social-Media-Profil anschauen oder, was noch besser ist, direkt auf deine Webseite klicken. Bietest du ihnen hier eine Social Media Wall mit den neuesten Updates all deiner Accounts, kannst du die Zahl der Likes und deiner Followers auf deinen sozialen Kanälen erhöhen. Darüber hinaus kannst du mit Hilfe der Social Media Wall die Verweildauer auf deiner Webseite sowie deine Conversion-Rate steigern.

Nicht zu unterschätzen: die Vertrauensbildung. Dieser Prozess beginnt exakt in dem Moment, in dem der Kunde deinem Unternehmen sein erstes „Gefällt mir“ gibt.

Deine Kunden haben sich über dich informiert, haben inspirierende Beiträge auf deiner Social Media Wall gesehen und sie sind einen Schritt weiter gegangen: Sie folgen und interagieren mit dir auf Social Media. Nun liegt es an dir, hochwertige Inhalte zu kreieren, die Vertrauen aufbauen und die noch zarte Beziehung zwischen euch intensivieren. 

Beispiele für User-Generated Content-Kampagnen

Man sollte User-Generated Content nicht unterschätzen. Er bietet Menschen die Möglichkeit, dein Unternehmen kennenzulernen und dir bei diesen Menschen Sympathiepunkte zu sammeln und Vertrauen aufzubauen. Einige Marken haben bereits eine aktive Community, die das Unternehmen gerne erwähnt und Inhalte teilt, die mit einem Marken-Hashtag gekennzeichnet sind. Lass uns gemeinsam ansehen, wie diese Marken User-Generated Content in ihre Marketingaktivitäten integrieren. So können wir von anderen lernen. Hier kommen 7 Beispiele für großartig umgesetzte User-Generated Content-Kampagnen.

Bruno Mars

In meinen Spotify-Playlists dominieren Hard Rock und Metal. Hast du hingegen in den vergangenen zehn Jahren einen Mainstream-Radiokanal konsumiert, bist du an Songs wie „Uptown Funk“ und „Just the way you are“ nicht vorbeigekommen: Bruno Mars ist ein preisgekrönter Künstler, der in seiner Musik Pop, R&B, Hip Hop und Reggea vereint. Einige seiner Sogs wurden bereits mehr als eine Milliarde Mal auf Spotify gespielt.

Mit Flockler kuratiert Bruno Mars Feeds von Instagram und anderen Social-Media-Kanälen. Um die Posts auf seiner Webseite und anderen digitalen Angeboten zu präsentieren, nutzt er ein Rasterformat. Kommt ein neues Album auf den Markt oder wird die nächste Konzert-Tournee angekündigt, können Bruno und sein Marketingteams die Feeds und Hashtags in Echtzeit anpassen.

Bettest du einen Instagram-Feed auf deiner Webseite ein, steigert das die Interaktion mit deinen Webseitenbesucher und fördert den Vertrieb. Ganz nebenbei erhöhst du so auch die Zahl deiner Follower auf Instagram.

Hilton Grand Vacations

User-Generated Content ist für das Tourismusmarketing geradezu gemacht: Tatsächlich vertrauen laut Umfragen von Travel Counsellors, einem Reisebüro mit Sitz in Manchester, England, 96 Prozent der Reisenden einer Empfehlung anderer mehr als Branded Content.

Die Hotelkette Hilton Grand Vacations bildet da keine Ausnahme. Ihr #MyHGV-Feed vereint die schönsten Instagram-Bilder, um Kunden wie mich zu inspirieren, den nächsten Urlaub bei ihnen zu buchen. Den Spaß, den andere bei ihrem Aufenthalt mit Hilton Grand Vacations haben, den möchte ich natürlich auch genau so erleben!

Wenn du wissen möchtest, wie die Tourismusbranche Social Media und User-Generated Content im Marketing nutzt, empfehle ich dir unseren Blogpost „4 Beispiele aus der Tourismusbranche, die mit Social Proof Eindruck hinterlassen“ als Lektüre.

doppler Schirme

Social proof on the website

Social Media animiert uns zum Online-Shopping: Vier von zehn Online-Käufer lassen sich über die sozialen Medien zu neuen Produkten inspirieren. Ich gehöre definitiv dazu: Scrolle ich durch meinen Instagram-Feed, entdecke ich regelmäßig schöne Dinge, die sich gut in meiner Wohnung machen oder mir hervorragend stehen würden. Klicke ich auf den Beitrag, ist es jedoch nicht immer einfach, mehr über das Objekt der Begierde zu erfahren. Nur wenige Posts umfassen auch Produktdetails.

doppler macht mit Hilfe von Flockler aus User-Generated Content Shoppable Instagram Posts: Auf seiner Homepage ruft der Schirmhersteller dazu auf, ein Foto vom eigenen doppler Sonnen- oder Regenschirm zu machen, den Hashtag #dopplerschirme zu nutzen oder den Instagram-Account von dopplerschirme zu markieren. Die besten Fotos veröffentlicht der Schirmspezialist auf seiner Startseite. Dabei markiert er das jeweilige Produkt auf dem Foto. Klicken Interessierte auf das Label, gelangen sie direkt in den Online-Shop, zum Schirm ihrer Wahl.

Universität von Wisconsin

Neben der Steigerung des Bekanntheitsgrads sowie der Reichweite bietet User-Generated Content Bildungseinrichtungen vor allem eine Chance: potenzielle Studierende anzuziehen und die Beziehung zu den eingeschriebenen Studierenden, zu Mitarbeitern und anderen Stakeholdern zu vertiefen. Möglich macht dies der Social Proof, den UGC hervorruft. Heute gehören die meisten Schülerinnen und Schüler der Generation Z an. Das sind Jugendliche und junge Erwachsene, die 1995 oder später geboren wurden. Sie legen sehr viel Wert auf Authentizität und stehen Werbung eher skeptisch gegenüber.

Die University of Wisconsin setzt Flockler ein, um Social-Media-Posts zu sammeln und sie in einem Feed auf ihrer Webseite auszuspielen. Damit bietet die Universität ihren Studierenden eine einfache Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen. Durch die Social-Media-Beiträge der Studierenden gewinnt die Webseite zugleich an Social Proof. Zu den Vorteilen nutzergenerierter Inhalte zählt, dass sie deinem Team bei der Content-Erstellung hilft, du durch die Beiträge anderer Zeit sparst und der Social Proof deine eigenen redaktionellen Inhalte stützt.

Vivadogs

User-Generated Content, der als Social Proof auf Produktseiten ausgespielt wird, erhöht die Verweildauer auf der Webseite und steigert die Conversion Rate um 20 bis 30 Prozent. Teilweise sogar noch mehr. Wenn wir als Konsumenten sehen, dass uns andere Kunden ähnlich sind, unsere Sprache sprechen und das präsentierte Produkt gut finden, stärkt dies unser eigenes Vertrauen in die Marke und hilft uns bei der Kaufentscheidung.

Lange bevor es Social Media gab, haben Marketer bereits Print- und Online-Medien genutzt, um Kunden zu Wort kommen zu lassen – sei es in Form von Zitaten oder Anwenderberichten. Auf diese Weise haben sie Vertrauen aufgebaut. UGC verstärkt diese Form des Marketings: Teilen Kunden ihre Social-Media-Beiträge öffentlich mit anderen, können Marketer diese Beiträge für Social-Media-Feeds in Echtzeit nutzen und ihren Feed kontinuierlich mit frischen Inhalten up to date halten.

Vivadogs ist ein Service für Hundebesitzer, der gesundes Tierfutter sowie Spielzeug für die Vierbeiner liefert. Dafür können die Hundebesitzer ein Abo abschließen. Über User-Generated Content hat Vivadogs hat bereits über 500.000 glückliche Hunde und ihre Herrchen in den sozialen Medien identifiziert. Ein schönes Raster-Layout aus Instagram-Bildern ziert ihre Homepage und überzeugt Webseitenbesucher davon, ebenfalls ein Abonnement abzuschließen. 

Um den Umfang nutzergenerierter Inhalte zu steigern, kannst du an jedem Kontaktpunkt, den du zu deinen Kunden hast, einen Call-to-Action anbringen: Fordere sie beispielsweise auf einen Hashtag auf Twitter, Instagram und Co. zu teilen und bringe den Hinweis auf Produktverpackungen, Webseiten, Werbespots oder Newsletter an.

Georgia Power

Bestimmt ist dir schon einmal aufgefallen, dass die Algorithmen von Facebook, Twitter, Instagram und anderen Social-Media-Plattformen die Marken und Accounts bevorzugen, die sehr viele Interaktionen haben. Dazu gehören Erwähnungen, Likes und Kommentare. Die Social-Media-Plattformen sind darauf gepolt, die Inhalte in den persönlichen Feeds anzuzeigen, die auch unseren Freunden und Followern gefallen. Auf diese Weise halten sie uns bei der Stange und wir verbringen mehr Zeit auf der Plattform – mit Lesen, Scrollen und Kommunizieren.

Mit den Inhalten deiner Kunden-Community zu interagieren, fördert nicht nur die Sichtbarkeit ihrer Beiträge. Durch die Interaktion werden dich deine Kunden häufiger erwähnen und in ihre Kommunikation einbinden. Die Community-Seite von Georgia Power präsentiert sowohl Posts, die die Facebook-Seite des US-amerikanischen Energieversorgungsunternehmens erwähnen als auch den Kampagnen-Hashtag #WeHelpBecauseItsHome. Indem du die Inhalte deiner Kunden, Partner und Stakeholders kuratierst und promotest, ermutigst du auch andere zur Teilnahme.

Hast du bereits einmal eine Hashtag-Kampagne für deine Marke erstellt?

Neuseeländische Cricket-Nationalmannschaft

Managst du eine Sportmannschaft und hast keinen User-Generated Content deiner Fans auf eurer Webseite? Undenkbar!

Schau dir an, wie die neuseeländische Cricket-Nationalmannschaft ihren Social Media Feed mit Instagram-Bildern, Tweets, YouTube-Videos und mehr gestaltet. Das Team wird häufig von den eigenen Spielern, Fans sowie seriösen Nachrichtenmagazinen erwähnt. Die Social Media Wall greift diese Beiträge auf und spielt sie auf der Webseite für die Online-Besucher aus. Wir haben noch keinen Kunden getroffen, bei dem die Verweildauer auf der Webseite nach Einführung einer Social Media Wall nicht zugenommen hat.

Wie bettet man User-Generated Content auf einer Webseite ein?

Nachdem du nun erfahren hast, warum Marken UGC-Kampagnen erstellen und wir uns Beispiele dazu angesehen haben, die zeigen, wie Marken es richtig machen, wenden wir uns kurz der technischen Seite zu. Sprich, wie gelangt all der authentische und durch deine Fans kreierte Content auf deiner Webseite?

Die Einbindung ist super schnell und kinderleicht. So geht’s:

1. Sammle Social-Media-Inhalte von verschiedenen Kanälen

Melde dich für die Testversion von Flockler an, die du 14 Tage lang kostenlos nutzen kannst, und stelle deine Regeln auf, nach denen deine Social Wall Inhalte ausspielen soll. Dabei definierst du, welche Social-Media-Kanäle du integrieren und welche Hashtags du dafür nutzen möchtest. Bei automatisierten Feeds werden die Inhalte automatisch, also ohne jede Moderation ausgespielt und du kannst mehrere Social-Media-Plattformen in einem Feed kombinieren. Hier kannst du nachsehen, welche Social-Media-Kanäle und welche Content-Arten Flockler unterstützt.

Wenn du deinen Social-Media-Mix gefunden hast, kannst du dich entscheiden, ob die Inhalte automatisch auf deiner Webseite angezeigt werden sollen, oder ob du sie im Posteingang zwischenspeichern möchtest. Wählst du letztere Option, kannst du deinen Feed moderieren und Beiträge einzeln auswählen.

Selbst wenn du dich entscheidest, UGC automatisiert zu präsentieren, kannst du jeden Beitrag nachträglich aus deinem Social Media Feed ausblenden.

2. Spiele UGC auf Webseiten, in Apps oder auf digitalen Bildschirmen aus

Sobald du deinen Feed erstellt hast, kopierst du den Embed-Code aus deinem Flockler-Account und nutzt ihn, um den UGC auf deiner Webseite, in deiner App oder auf irgendeinem digitalen Bildschirm zu präsentieren. Der Embed-Code erstellt standardmäßig ein schönes und responsives Layout – ohne dass du dafür technische Fähigkeiten haben musst. Wenn du das Look & Feel an das Corporate Design deiner Marke oder deines Unternehmens anpassen möchtest, hilft dir das Flockler-Team oder dein bevorzugter Webentwickler weiter.

Übrigens kannst du mit ein und demselben Flockler-Account eine unbegrenzte Anzahl an Social Media Walls erstellen. Unsere verschiedenen Filter und Optionen ermöglichen es dir, alle Inhalte oder nur einen Auszug davon auf all deinen digitalen Diensten und einer unbegrenzten Anzahl an Webseiten auszuspielen. So kannst beispielsweise nur Inhalte präsentieren, die einen bestimmten Tag innerhalb einer bestimmten Social-Media-Kampagne oder Produktseite erwähnen.

Flockler hilft Marketern wie dir, Social Media Feeds zu generieren und spielt User-Generated Content auf jedem digitalen Service aus. So erhöhst du die Verweildauer und beschleunigst Conversions.

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