Facebook: Warum du 2021 eine User-Generated Content Kampagne starten solltest

Im Jahr 2018 hat Mark Zuckerberg bestätigt, was schon länger in der Gerüchteküche brodelte: Der Newsfeed soll sich verbessern und den Posts von Freunden und Familie mehr Priorität einräumen. Lauf Facebook wird uns das helfen, Menschen näher zusammen zu bringen und Beziehungen zu den Menschen aufzubauen, die uns am wichtigsten sind - ein Ziel der Plattform, seit sie an den Start gegangen ist. 

Für Unternehmen und Marken ist das allerdings ein weiterer Rückschlag, denn die organische Reichweite ihrer Facebook Posts wird weiter sinken. Adam Mosseri, Head of News Feed bei Facebook, sagte dazu in der Pressemitteilung

“Der Platz im News Feed ist begrenzt. Das bedeutet, wenn mehr Inhalte von Freunden und der Familie angezeigt werden, sowie Inhalte, die zu bedeutungsvollen Interaktionen führen, dann werden folglich weniger öffentliche Inhalte angezeigt – einschließlich Videos und anderen Beiträgen von Publishern oder Unternehmen.”

Warum sollten Unternehmen ihre nächste User-Generated Content Kampagne auf Facebook launchen?

Laut Adam Mosseri:

“Mit diesem Update werden wir zukünftig die Beiträge priorisieren, die dazu führen, dass es mehr Unterhaltungen und bedeutungsvolle Interaktionen auf Facebook gibt. Um dies zu ermöglichen, schätzen wir vorab ein, über welche Beiträge du dich mit deinen Freunden austauschen möchtest. [...] Hierbei handelt es sich um Beiträge, die zu Diskussionen in den Kommentaren und Beiträgen anregen, die du teilen oder auf die du reagieren möchtest – sei es ein Post von einem Freund, der Rat sucht oder Empfehlungen für eine Reise, oder ein Nachrichtenartikel bzw. ein Video, das zu Unterhaltungen auf Facebook führt.”

Eine gut gemachte User-Generated Content Kampagne sorgt für Diskussionen, Kommentare und Austausch mit unseren Freunden und Bekannten. Statt einen albernen Wettbewerb auszurufen kannst du deine Kunden etwa auffordern, ihr Feedback oder ihre Produktempfehlungen in den Social Media Kanälen zu posten. Für mehr Engagement kannst du deine Fans und Kunden bitten, beim Teilen ihrer Inhalte jemanden zu erwähnen, den sie schätzen - dann sind beide wahrscheinlich motiviert, die Posts zu teilen und zu liken, und die Reichweite steigt.

Inspiration gefällig? Die #SheInspiresMe Kampagne von Women for Women baut emotionale Beziehungen zwischen den Teilnehmerinnen auf und erhöht so die Bekanntheit der gemeinnützigen Organisation.

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt dafür ist

Schauen wir dazu nochmal, was Adam Mosseri sagt: 

“Seiten, deren Inhalte von den Menschen auf Facebook nicht kommentiert werden und keine Interaktion erfahren, könnten die größte Verringerung bei der Verbreitung ihrer Inhalte sehen. Die Auswirkungen für Seiten, deren Beiträge zu bedeutungsvollen Interaktionen zwischen Freunden führen, werden hingegen geringer sein. [...] Bei sogenannten „Engagement Baits“, mit denen Menschen dazu gebracht werden sollen, Beiträge zu kommentieren, handelt es sich nicht um bedeutungsvolle Interaktionen. Wir werden auch weiterhin daran arbeiten, diese Art von Beiträgen im News Feed zu begrenzen.”

Sofern du nicht für eine bekannte und sehr Social Media erfahrene Marke arbeitest, ist dir wahrscheinlich bewusst, wie schwierig es für Unternehmen ist, mit organischen Posts Likes und Kommentare zu generieren. Bei einer User-Generated Content Kampagne bittet man normalerweise die Nutzer darum, die Seite oder den Hashtag der Marke zu nennen - egal ob man dabei um Feedback, Empfehlungen oder andere Inhalte bittet. Die Posts, die deine Seite erwähnen, werden bei den Besucherbeiträgen angezeigt, und wenn sie häufig geliked werden, dann wird deine organische Reichweite weniger Einbrüche erleben, glaubt man den Aussagen von Facebook. 

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