Wie Marken User-Generated Content im Marketing nutzen

Ob Text, Foto, Video, Kommentare oder Bewertungen – unter User-Generated Content (UGC) versteht man jede Form von Inhalten, die deine Kunden oder irgendein Internetnutzer erstellt. Blog-Dienste wie Blogger oder Open-Source-Projekte wie WordPress haben dazu ermutigt, Content ohne Zwischenhändler und kostenlos zu veröffentlichen und einem globalen Publikum zugänglich zu machen. Social-Media-Kanäle haben diese Entwicklung aufgegriffen und auf ein neues Level gehoben, indem sie uns das Teilen von Inhalten, das Liken und Kommentieren so einfach wie möglich machen. Virale Mechanismen inklusive.

Ich bin mir sicher, dir sind schon einige Marken begegnet, die User-Generated Content-Kampagnen auf ihren Social-Media-Kanälen fahren. Mit UGC-Kampagnen inspirieren Marken ihre Kunden und andere Stakeholder, selbst Content zu erstellen oder an Wettbewerben teilzunehmen.

User-Generated Content für das eigene Marketing zu nutzen, ist nicht kompliziert. Und für viele Unternehmen gehört es inzwischen zur digitalen DNA, auf diese Weise Kundenbeziehungen aufzubauen und zu stärken. In der Regel bitten Marken ihre Kunden ein Feedback oder eine Bewertung über Social Media zu hinterlassen und dabei den Marken-Hashtag zu nennen. Das Sammeln der besten Posts und das Einbetten eines Social-Media-Feeds auf der Markenwebseite hilft den Marken dabei, die Verweildauer auf der Seite zu steigern. Dank des so entstehenden Social Proofs schnellt dann auch die Conversion Rate in die Höhe.

Ein tolles Beispiel für eine Hashtag-Kampagne sind die GoPro Awards, bei denen Fans aufgefordert werden, mit GoPro-Produkten ihre besten Momente festzuhalten und bei einem Wettbewerb einzureichen. Die besten Beiträge belohnt GoPro mit Gutscheinen, Ausrüstung und – ganz wichtig – mit Aufmerksamkeit durch andere Mitglieder der GoPro-Community. Dafür veröffentlicht GoPro die besten Beiträge über ihre Social-Media-Accounts und präsentiert den User-Generated Content über einen Social-Media-Feed auf der GoPro-Award-Seite.

Warum nutzen Marken User-Generated Content für ihr Marketing?

Welchen Mehrwert ziehen Marken aus User-Generated Content und warum sollte sich deine Marke damit beschäftigen, UGC für das eigene Marketing zu nutzen? Hier sind drei Gründe, warum UGC Teil deiner Marketingstrategie sein sollte:

  1. Mit User-Generated Content unterstützt dich beim Aufbau von Kundenbeziehungen

  2. Mit User-Generated Content steigerst du deine Markenbekanntheit und Reichweite

  3. Durch User-Generated Content erreichst du Social Proof und erhöhst deine Conversions

1. Mit User-Generated Content unterstützt dich beim Aufbau von Kundenbeziehungen

Mein Opa hat 40 Jahre lang ein lokales Lebensmittelgeschäft betrieben und kannte die meisten seiner Kunden persönlich. Für Unternehmen heute funktioniert das nur bedingt. Daher bauen viele Unternehmen ihre Kundenbeziehung online auf. Denn bietest du ein Produkt für den Massenmarkt oder eine Self-Service-Lösung online an, findet die Interaktion mit deinen Kunden virtuell statt.

Wie also funktioniert der Aufbau einer Kundenbeziehung in der digitalen Geschäftswelt?

Social Media bietet dir eine ausgezeichnete Möglichkeit, von Kunden und Interessenten Feedback zu sammeln und mit ihnen in Kontakt zu treten. Dadurch entsteht eine Bindung zu deiner Marke. Ein positives Nebenprodukt sind die Inhalte, die durch diese Interaktion entstehen. Sie sind authentisch und lassen sich hervorragend für das Marketing nutzen. So kannst du beispielsweise deine Kunden bitten, Feedback oder die Bewertung deiner Produkte und Dienstleistungen über Social Media zu teilen und diese Posts mit einem gebrandeten Hashtag zu versehen. Auf diese Weise entstehen Inhalte, die du mit einem Tool wie Flockler an einem Ort gebündelt sammeln kannst. In einem ersten Schritt kannst du diesen User-Generated Content sichten und kannst anhand ihrer Texte, Bilder und Videos identifizieren, mit welchen Herausforderungen oder Lebenssituationen sich deine Kunden auseinandersetzen. UGC bringt dabei hoffentlich viele zufriedene Kunden ans Licht, die deine Produkte und Dienstleistungen genießen. UGC kann aber auch Potenziale und neue Ideen für deine Produkt- und Portfolioentwicklung aufdecken.

Ein fortgeschrittener Ansatz könnte sein, so etwas wie eine Hashtag-Kampagne zu organisieren, bei der deine Kunden dazu aufgefordert werden, an einem saisonalen Wettbewerb teilzunehmen – oder kreativ mit deinem Produkt zu sein. Viele Schulen und Universitäten bitten ihre Schülerinnen und Schüler, Erfahrungen zu teilen – und das hilft Eltern und deren Kindern bei der Wahl ihrer Schule. Webseiten wie France.fr, die sich auf Tourismus spezialisiert haben, präsentieren User-Generated Content von einer großen Gruppe an Akteuren, die Unterkünfte anbieten, Tourismusattraktionen bereithalten und Reisen organisieren.

Ganz gleich, welchen Weg du wählst und welche Art von Business du betreibst, UGC hilft dir dabei, Kunden in wahre Marken-Fans zu wandeln. Es unterstützt dich auch darin, engere Beziehungen aufzubauen, indem es dich deinen Kunden näherbringt. UGC-Kampagnen geben dir Aufschluss darüber, wie deine Kunden deine Produkte und Dienstleistungen mit eigenen Worten beschreiben.

2. Mit User-Generated Content steigerst du deine Markenbekanntheit und Reichweite

Einer der Hauptnutzen von UGC-Kampagnen ist die Steigerung des Markenbewusstseins sowie der Reichweite in den sozialen Medien.

Bestimmt hast du schon bemerkt, dass Social-Media-Kanäle die Beiträge deiner Freunde und Follower den Beiträgen von Marken bevorzugen. Der Grund hierfür ist ziemlich einfach: Social-Media-Plattformen verdienen umso mehr Geld, je länger wir die Plattform nutzen. Daher versuchen sie, uns relevante Beiträge auszuspielen. Das steigert die Wahrscheinlichkeit, dass uns die präsentierten Posts gefallen und wir länger durch den Feed scrollen und klicken. Um für die Nutzer einen ausgewogenen Mix sicherzustellen, der neben Beiträgen von Freunden auch native Markeninhalte und bezahlte Ads abbildet, optimieren die Plattformen unseren Feed stetig. Und je länger wir uns auf der Plattform aufhalten, umso mehr Werbung können sie anzeigen.

User-Generated Content-Kampagnen funktionieren deshalb so gut, weil die Social-Media-Kanäle den Beiträgen unserer Freunde und Bekannten Vorrang einräumen und sie in der Regel mehr Likes, mehr Kommentare und andere Interaktionen erfahren. Einige deiner Marken-Beiträge erhalten vielleicht bereits viel Interaktion – vor allem, wenn du dafür bezahlst. Doch nichts kann das Engagement von Dutzenden, Hunderten oder sogar Tausenden von Kunden übertreffen, die ihre eigene Geschichte teilen.

Das alles bedeutet: Im Rahmen von UGC müssen Marketingspezialisten zuallererst dafür sorgen, dass die Menschen deine Marke oder Marken-Hashtag erwähnen – und dass sich ihre Freunde und Bekannten mit diesen Beiträgen beschäftigen. Die besten UGC-Kampagnen greifen auf einen Call-to-Action zurück, bei dem die Kunden gebeten werden, zusammen mit ihrem Netzwerk teilzunehmen – seien es Freunde oder Familienmitglieder, Kollegen und Vereinsbekanntschaften.

Als Nebeneffekt wird auch die Zahl deiner Follower in den Social-Media-Kanälen steigen. Denn setzen sich auch Freunde und Bekannte deiner Kunden mit deiner Marke auseinander, erhöht das den Social Proof. Und dadurch lernen andere deine Marke durch Empfehlungen deiner Produkte und Dienstleistungen kennen.

Zum Beispiel ist es für viele Städte und kommunale Einrichtungen einfach, gemeinsame Themen und Marketingziele zu finden, für die ein gebrandeter Hashtag genutzt werden kann. Oder die Mitarbeiter deines Unternehmens könnten zu Markenbotschaftern innerhalb einer spezifischen Industrie werden. Erstellst du gemeinsam mit deinen Mitarbeitern eine User-Generated Content-Kampagne, stärkt das die Marke innerhalb eures Netzwerks und bietet Chancen für die Mitarbeiterfindung. Influencer-Marketing und Employee Advocacy lauten hier die Stichworte.

Unabhängig von der Größe des Unternehmens und auch unabhängig von der Branche helfen dir User-Generated Content-Kampagnen dabei, den Bekanntheitsgrad und die Reichweite deiner Marke in den sozialen Medien zu erhöhen.

3. Durch User-Generated Content erreichst du Social Proof und erhöhst deine Conversions

Nicht zuletzt treibt UGC deine Conversion voran.

Ein Social-Media-Feed auf deiner Homepage oder deinen Produktseiten verleiht deiner Marke Social Proof. Darüber hinaus erhöht ein solcher Feed die Verweildauer und zieht Interessierte auf deine Social-Media-Kanäle.

Jeder von uns hat bereits Webseiten besucht, die Kundenstimmen veröffentlichen.

Doch auch wenn uns diese Form des Social Proofs inzwischen recht häufig begegnet, ist es oft doch sehr zeitaufwändig, sie zu sammeln. Und um die Kundenstimmen regelmäßig auf der Webseite zu aktualisieren bedarf es häufig Unterstützung durch einen Entwickler oder Webseiten-Administrator. Mit Tools wie Flockler kannst du User-Generated Content, Erfahrungsberichte, Bewertungen und Kundenfeedback in diversen Social-Media-Kanälen einsammeln und sie anschließend im Handumdrehen auf deiner Webseite ausspielen. Dabei kannst du die Inhalte als Social Wall, als Karussell oder im Raster-Design in deinen Online-Auftritt einbetten – und sie ohne weitere technischen Kenntnisse stets auf dem neuesten Stand halten.

Um sich ein Bild von einem Produkt oder einer Dienstleistung zu verschaffen, vertrauen Menschen nicht nur auf das, was sie von einer Marke direkt erfahren: Schon vor dem Social-Media-Zeitalter haben wir unsere Freunde, Nachbarn und andere Netzwerke um Tipps und Empfehlungen gebeten. Als Marketer kannst du diesen Mechanismus in der digitalen Welt abbilden, indem du UGC-Kampagnen fährst, die positives Feedback auf Instagram, Twitter, Facebook, YouTube und Co. generieren, Vertrauen aufbauen und bestehende Kundenbeziehungen intensivieren.

Wenn wir authentische Aussagen, Bilder und Videos von anderen sehen, können wir besser beurteilen, ob das Produkt oder die Dienstleitung zu uns passen. Nach den neuesten Forschungsergebnissen und Statistiken über die Nutzung sozialer Medien geben 43 Prozent der Social-Media-User an, über ihre sozialen Netzwerke nach Produkten zu recherchieren. Und eine hohe Zahl an Likes und Kommentaren erhöht die Wahrscheinlichkeit des Kaufs.

User-Generated Content-Kampagnen unterstützen dich dabei, mehr über deine Webseite zu verkaufen – auch, weil du Interessierte von deinen Social-Media-Kanälen auf deine Webseite ziehst.

Das kleine Einmaleins des UGC – oder wie man eine User-Generated Content-Kampagne auf die Beine stellt

Eine typische Anfrage, die wir über unseren Support bekommen, ist: Wie startet man eine UGC-Kampagne und was ist für den Start erforderlich? Die Antwort auf diese Frage gliedert sich in sechs Schritten:

  1. Wähle dein Social-Media-Netzwerk und kreiere einen UGC-Kampagnen-Hashtag

  2. Lege die Ziele für deine UGC-Kampagne fest

  3. Richte dir einen automatisierten Feed für UGC ein

  4. Binde deine Kunden in die Erstellung nutzergenerierter Inhalte ein

  5. Spiele UGC auf jedem digitalen Dienst aus

  6. Messe die Ergebnisse deiner UGC-Kampagne

1. Wähle dein Social-Media-Netzwerk und kreiere einen UGC-Kampagnen-Hashtag

Die ersten Schritte unternimmst du, indem du die Social-Media-Kanäle auswählst, auf denen der User-Generated Content entstehen soll und dir Gedanken über einen einprägsamen Hashtag machst, der die Idee deiner Kampagne unterstützt. Der Hashtag muss einzigartig sein. Daher überprüfe mit Hilfe der Suchfunktion der jeweiligen Social-Media-Plattform, ob der Hashtag bereits anderweitig verwendet wurde. Darüber hinaus sollte der Hashtag leicht zu merken sein und in engem Zusammenhang mit deiner Marke stehen. Dein Ziel ist es, eine Community zu schaffen, die mit deiner Marke verbunden sind. Als Markenbotschafter wir diese Community deinen Hashtag mit anderen teilen. Wenn du nicht deinen Produktnamen verwenden möchtest, versuche es mit einem eingängigen Wort oder einer Wortkreation, das deinen Kunden rasch vertraut wird.

Für einige Unternehmen, die bereits ein aktives und engagiertes Publikum auf ihren Social-Media-Kanälen haben, wird dies eine leichte Übung sein. Ein großartiges Beispiel liefert Reise- und Tourismusbranche, die sofort mit Instagram-Bildern und -Videos durchstarten können, welche von Kunden geteilt werden. Es gibt bereits zahlreiche Reisende, die über ihre Reiseziele posten und dadurch UGC generieren.

Doch oftmals muss man leider bei Null anfangen. Um dir bei der Planung der Kampagne zu helfen: Frage dich am besten:

  • Welche Kanäle gefallen meinen Kunden? Wo sind sie digital unterwegs? In der Regel hängt das von der demografischen Zusammensetzung deines Publikums ab.

  • Welches Content-Format eignet sich für meine Kampagne am besten? Welches Format setzt meine Produkte und Dienstleistungen optimal in Szene? Ist es Text, Bild oder Video?

  • Welcher Kanal hat langfristig den höchsten Return on Invest (ROI)?

Idealerweise startest du mit einem oder maximal zwei Social-Media-Kanälen und wählst dabei den Kanal aus, der für deine Marke und deine Kunden den größten Mehrwert bietet.

Jeder Social-Media-Kanal unterscheidet sich leicht in seinen Features und Funktionen und einige können, insbesondere aus Gründen des Datenschutzes, bestimmte Arten an Inhalten einschränken, die dir zum Sammeln und Präsentieren auf der Webseite zur Verfügung stehen. Hier ist eine Liste der Social-Media-Kanäle und Content-Arten, die du für deine UGC-Kampagne nutzen kannst.

Manchmal möchtest du vielleicht auch Inhalte außerhalb der Social-Media-Kanäle sammeln. Das könnte mit der demografischen Zusammensetzung deines Publikums oder mit der Content-Art zusammenhängen, die du für deine Kunden erstellen möchtest. Unser einbettbares Upload-Formular für Text, Bild und Video könnte sich dann als nützlich erweisen: Mit der Flockler-Technologie kannst du Beiträge, die Kunden und Interessenten per Upload eingereicht haben, neben dem UGC anzeigen, der automatisiert über die Social-Media-Kanäle gesammelt wurde. Und das alles an einem Ort.

2. Lege die Ziele für deine UGC-Kampagne fest

Sobald du die geeigneten Social-Media-Kanäle für deine UGC-Kampagne ausgewählt hast, ist der nächste natürliche Schritt die Auflistung deiner Ziele.

Möchtest du die Anzahl an Beiträgen oder die Interaktion in den sozialen Netzwerken maximieren? Benötigst du mehr Views für deine Markeninhalte auf bestimmten Social-Media-Kanälen oder eine höhere Reichweite? Oder planst du, UGC als Kundenstimmen auf deiner Webseite zu verwenden?

Indem du einige dieser Fragen beantwortest, wird es dir leichter fallen, zu definieren, wie der Erfolg deiner Kampagne aussehen soll.

Beispielsweise erfordert die Generierung einer hohen Anzahl UGC-Beiträge einen relativ einen relativ einfachen Call-to-Action: nämlich das Posten eines Beitrags, der deinen Kampagnen-Hashtag nennt. Das höhere Volumen wird sehr Wahrscheinlich die gesamt Interaktion sowie den Traffic auf deine Social-Media-Kanäle steigern. Demgegenüber steht die Aufforderung an die User, kreativ zu werden und an einem Video-Wettbewerb teilzunehmen, ein Beispiel für eine Kampagne mit geringerem Volumen, wohl aber mit einem potenziell höherem Wert für die User-Generated Content-Kampagne.

3. Richte dir einen automatisierten Feed für UGC ein

Sobald du deine Pläne und Ziele für die UGC-Kampagne gesteckt hast, ist es an der Zeit, ein Social-Media-Aggregator-Tool wie Flockler einzurichten. Dieser sammelt alle Beiträge. Anschließend kannst du entscheiden, ob alle Beiträge automatisch ausgespielt werden sollen oder ob du die Beiträge deiner UGC-Kampagne moderierst – was wir häufig empfehlen. Flockler unterstützt dich beim automatisierten Sammeln, Filtern und Präsentieren von Posts. Dabei hast du die volle Kontrolle darüber, welche Inhalte auf deiner Webseite gezeigt werden.

Die Konfiguration der Automatisierung und das Sammeln von Inhalten aus sozialen Medien wie Instagram, Twitter, Facebook, YouTube und andere könnte nicht einfacher sein. Hier ist ein einminütiges Video, das dir zeigt, wie sich Inhalte jedes beliebigen Hashtags aus Instagram erfassen lassen:

Nutzt ein Instagram-Post deinen Hashtag und ist öffentlich, kannst du ihn sammeln. Um die Bilder auf deiner Webseite zu präsentieren, brauchst du keine gesonderte Genehmigung. Vorausgesetzt, du befolgst die Richtlinien der einzelnen Social-Media-Kanäle. Um den Rest kümmert sich Flockler automatisch, sodass du dich voll und ganz auf deine UGC-Kampagne konzentrieren und sie zum Erfolg führen kannst. Wenn du jedoch Bilder aus Werbekampagnen außerhalb deiner Webseite und anderen digitalen Diensten verwenden möchtest und dafür den Originalinhalt bearbeiten musst, dann ist eine Genehmigung des Urhebers nötig.

Instagram ist nicht der einzige Kanal, mit dem du einen Hashtag-Feed bauen kannst – hier ist die vollständige Liste der Social-Media-Kanäle und Content-Arten, die Flockler unterstützt.

4. Binde deine Kunden in die Erstellung nutzergenerierter Inhalte ein

Hast du dir einen automatischen Feed eingerichtet? Dann kannst du dich daran machen, deine Kampagne zu launchen und einen Aufruf an deine Zielgruppe zu starten.

Am besten gehst du „All In“: Nutze deine Webseite, Social-Media-Kanäle, das E-Mail-Marketing, interne Kommunikationsmittel, Printmedien, Produktverpackungen, vor Ort in den Geschäften oder Büros, um für den Hashtag deiner Kampagne zu werben. Und setz dich nicht zu sehr unter Druck: Es braucht kein Feuerwerk, um diese Kampagne zu starten. Im Gegenteil, oftmals ist es besser, langsam zu starten und dann an Fahrt aufzunehmen.

Idealerweise sprichst du zunächst die engagiertesten und aktivsten Fans und Follower an und ermutigst sie, sich mit Beiträgen der Kampagne anzuschließen. Konzentriere dich aber nicht auf eine möglichst hohe Anzahl an Beiträgen, sondern auf Qualität und Authentizität. Denn die ersten Beiträge bestimmen in der Regel die zukünftige Richtung und den langfristigen Erfolg deiner UGC-Kampagne. Dein Publikum muss das Gefühl haben, eine Vorreiterrolle zu spielen und stolz darauf zu sein, sich an der Kampagne zu beteiligen. Als Marketingexperte besteht deine Rolle darin, Richtung zu geben und die Kampagne zu lenken. Darüber hinaus musst du deinen Kunden vertrauen, dass sie ihre Intuition und Vorstellungskraft einsetzen.

Doch woher weißt du, wie ein guter Call-to-Action für deine UGC-Kampagne aussieht, der die Zielgruppe zur Teilnahme bewegt? Ein erfolgreicher Call-to-Action sollte:

  • etwas Bestimmtes fragen

  • Emotionen wecken

  • ein Thema anreißen, das dein Publikum liebt

  • Spaß bereiten, daran teilzunehmen

5. Spiele UGC auf jedem digitalen Dienst aus

Um den Wert deiner User-Generated Content-Kampagne zu maximieren, ist es sinnvoll, die besten Posts auf deiner Webseite, mobilen Anwendungen, im Intranet, auf digitalen Bildschirmen und anderen virtuellen Räumen zu präsentieren. Je mehr Sichtbarkeit du mit deinen bestehenden Tools und Diensten schaffst, desto mehr Menschen werden zur Teilnahme ermutigt und werden der Einladung folgen.

Mit Flockler kannst du zwischen vier verschiedenen Anzeige-Optionen auswählen. Diese wiederum kannst du weiter individualisieren, sodass sie zum Look & Feel deiner Marke passen. Dafür benötigst du keine Entwicklerfähigkeiten. Und solltest du doch Fragen haben, unterstützt dich das Flockler-Team gerne beim Start. Alle Layouts passen sich automatisch und responsive an die Bildschirmgröße oder den definierten Bereich an, in dem du die Inhalte anzeigen möchtest.

Lass dich von anderen UGC-Kampagnen inspirieren: Ein paar Beispiele findest du weiter unten im Beitrag oder in unseren Referenzen. Darunter sind GoPro, Metallica, Campari.

6. Messe die Ergebnisse deiner UGC-Kampagne

Die Kampagne läuft, die ersten Beiträge gehen ein? Dann ist es an der Zeit, sicherzustellen, dass du alle Ergebnisse deiner Kampagne misst.

Für Website-Metriken kannst du das bevorzugte Analyse-Tool deiner Wahl nutzen; beispielsweise Google Analytics. Damit siehst du dann auch, wie Webseiten-Besucher mit den Beiträgen interagieren, also ob sie auf einen Beitrag klicken, um ihn zu lesen, und wie der Social-Media-Feed die Verweildauer beeinflusst.

Flockler bietet dir zusätzliche Analysefunktionalitäten. Mit diesen kannst du alle Beiträge und die Anzahl an Interaktionen in den Social-Media-Kanälen wie Likes, Kommentare oder Retweets sehen. Reicht dir diese Analyse nicht, gibt es weitere Analytics-Lösungen, die du dir dann hinzukaufen musst. Diese Lösungen bieten dann umfassende Berichte über die Anzahl der Beiträge, das Engagement in den Social-Media-Kanälen, die aktivsten User, die beliebtesten Beiträge und vieles mehr.

Kampagnen-Beispiele, die mit nutzergenerierten Inhalten erfolgreich sind

Von anderen lernen, ist immer eine hervorragende Möglichkeit, selbst die besten Ergebnisse zu erzielen. Hier sind unsere schönsten Beispiele für Kampagnen, die User-Generated Content nutzen.

Naturhistorisches Museum in London und LEGO #NHMLEGO

Wenn sich Londons populärstes Museum und der Hersteller eines der beliebtesten Kinderspielzeuge zusammentun, was kann da noch schief gehen? In diesem Sinne haben sich das Naturhistorische Museum von London und Lego zusammengeschlossen: Gemeinsam haben sie eine Kampagne entwickelt, die Schulkinder dazu auffordert, kreativ zu werden und eine LEGO Lebensform zu kreieren, die in vier verschiedenen Umgebungen überleben kann. Die gesammelten Beiträge haben die Partner dann auf der Webseite des Museums ausgestellt.

Merke: Herausforderungen und Aufgaben, die deine Zielgruppe gemeinsam mit Familie und Freunden lösen können, maximieren das virale Potenzial deiner Kampagne: Die Beiträge werden in den sozialen Medien von einem größeren Bekanntenkreis geteilt. Das Netzwerk der Teilnehmer liked die Posts und liebt es, sie zu kommentieren. Und, Wettbewerbe machen in der Gruppe einfach mehr Spaß, insbesondere wenn man die Familie oder Freunde involvieren kann.

Feyenoord FC #FeyenoordLife

Wie können Sportmannschaften den Verkauf von Merchandise-Artikeln am besten steigern? Feyenoord FC gehört zu den erfolgreichsten Fußballteams in der niederländischen ersten Liga. Die Mannschaft bittet ihre Fans, über Social Media Fotos von sich zu teilen, die sie im Trikot der Mannschaft zeigt. Dabei kommt der Hashtag #FeyernoordLife ins Spiel: Ein Feed zeigt, wie die Fans ihre Mannschaft auch außerhalb des Spielfelds unterstützen und sich im Outfit des Vereins ablichten.

Merke: Wenn du ein neues Produkt auf den Markt bringst und die Reichweite oder den Bekanntheitsgrad auf Social Media erhöhen möchtest, lohnt es sich, bei seinen Kunden anzuklopfen und sie zu bitten, diese Neuigkeit zu teilen. Wenn du ein breites Publikum hast, solltest du deinen Call-to-Action einem bestimmten Thema widmen. Das kann beispielsweise etwas Saisonales sein.

Opus Art Supplies #opusartweek

Opus Art Supplies ist ein kanadischer Online-Shop für Kunstmaterialien, Digitaldruck, Bilderrahmen und mehr. Jede Woche können Kunden hier an einem Wettbewerb teilnehmen, bei dem sie ihre Begeisterung für Kanada zum Ausdruck bringen. Alle Beiträge stellt Opus Art Supplies in einer virtuellen Galerie aus. So kommen Webseitenbesucher in den Genuss von kanadischer Natur, Landschaften, Sport und Kultur. Wow!

Merke: Die UGC-Kampagne richtet sich an Kunden, die dort erworbene Produkte bereits verwenden und stolz darauf sind, ihre Beiträge online mit Freunden und Bekannten zu teilen. Mit ihrer Themenwahl hat Opus Art Supplies die Interessen ihrer Kunden getroffen und in den Ergebnissen lässt sich ablesen, wie nah sie sich dem Thema fühlen. Ein Garant dafür, dass dieses Thema auch bei Freunden und Bekannten Anklang finden und damit gerne auf Social Media geteilt und kommentiert wird.

Flockler hilft Marketern wie dir, Social Media Feeds zu generieren und spielt User-Generated Content auf jedem digitalen Service aus. So erhöhst du die Verweildauer und beschleunigst Conversions.

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