Lohnt sich Instagram-Marketing?

Bist du zuständig für den Instagram-Account deines Unternehmens und wünschtest dir so manches Mal eine Eingebung für neue Beiträge?

Mach dir keinen Kopf! Du bist nicht allein!

Marketing auf Instagram zu betreiben, kann ein hartes Stück Arbeit sein. Es erfordert unter anderem einen konstanten Strom an hochwertigen und ansprechenden Bildern, Videos in einem ungewöhnlichen Seitenverhältnis (9:16), die sich an Influencer richten, sowie ein Marketing-Team, das nicht allzu kamerascheu ist.

Die Frage ist: Lohnt sich Instagram-Marketing wirklich?

Auf jeden Fall.

Doch wie bei jedem anderen Marketingkanal, solltest du auch bei Instagram abwägen: Habe ich die Ressourcen, um auf den neuen Kanal aufzuspringen? Lohnt sich der ROI oder sehe ich gerade auf anderen Kanälen eine bessere Entwicklung für meine Marke? Ist meine Zielgruppe auf Instagram aktiv?

Eine Antwort auf die letzte Frage liefert ein Blick aufs Trendbarometer. Die Zahl der Unternehmen, die behaupten können, dass sich ihre Zielgruppe außerhalb von Instagram tummelt, nimmt kontinuierlich ab: Im Juni diesen Jahres hat Instagram die 1-Milliarden-User-Marke geknackt. Allein in Deutschland nutzen 15 Millionen Menschen Instagram, 2016 waren es lediglich 9 Millionen. Weltweit loggen sich 500 Millionen Instagram-Nutzer täglich ein. Dabei werden über 1.000 Bilder sowie Instagram-Storys pro Sekunde geteilt. 200 Millionen Menschen rufen jeden Tag Instagram-Unternehmensprofile auf. Insgesamt hat sich Instagram also zum drittgrößten sozialen Netzwerk entwickelt und könnte bald Facebook und YouTube überholen.

Überzeugt, dass Instagram auch für dich ein ernst zu nehmender Kanal ist? Dann los!

Um deine Ideenfindung für neuen Content zu steigern, habe ich eine Liste von vier Instagram-Trends vorbereitet, die du kennen solltest:

  1. Storys sind heute wichtiger als Bilder. Videos werden bald wichtiger als Storys sein.
  2. Marken arbeiten mit Mikro-Influencern zusammen, um ihre Reichweite zu erhöhen.
  3. Marken spielen Instagram-Inhalte auf ihrer Webseite aus, um die Conversion zu steigern.
  4. Die Erwähnung deines Accounts können die Ausrichtung von Ads sowie die Conversion auf Instagram und Facebook verbessern.

Storys sind heute wichtiger als Bilder. Videos werden bald wichtiger als Storys sein.

Im August 2016 launchte Instagram Storys – als Antwort auf Snapchat. Marketingteams weltweit runzelten die Stirn und fragten sich, warum man ein Feature aus einem völlig anderen Service kopiert?

Heute kennen wir den Grund dafür.

Tag für Tag nutzen 400 Millionen Instagramer Storys. Trotz der Popularität von Snapchat hatte kaum jemand an das schnelle Wachstum zum Zeitpunkt der Markteinführung geglaubt. Jetzt, mit den 2017 herausgebrachten Selfie-Filtern, ist Instagram doppelt so groß wie Snapchat.

Storys entstehen, indem man Bilder und kurze Videoclips kombiniert. Doch der Start von IGTV, der neuen Instagram App, die die Veröffentlichung längerer Videos fokussiert, wird YouTube herausfordern und die Videosparte auf Instagram wachsen lassen. Für Teenager ist YouTube de facto DIE Suchmaschine schlechthin. Hier starten sie ihren Suchprozess, wenn sie sich über ein Thema informieren. Und es sind nicht nur alberne Katzenvideos, die von ihnen konsumiert werden. Sie verarbeiten visuelle Inhalte schneller als Text. Daher sind Videos für sie der effizienteste Weg, um etwas Neues zu lernen.

Vielleicht möchtest du ebenfalls einen Teil deines Marketingbudgets in Instagram-Videos investieren?

Marken arbeiten mit Mikro-Influencern zusammen, um ihre Reichweite zu erhöhen.

Wenn du nicht neu bei Instagram bist, sind dir bestimmt das ein oder andere Mal Bilder und Videos über den Weg gelaufen, in denen Celebritys Produkte und Dienstleistungen bewerben. Influencer-Marketing ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, ein neues Publikum zu erreichen. Doch die großen Namen der Stars können teuer sein und die Auswahl der richtigen Influencer sich als schwierig erweisen.

Was tippst du, wie die perfekten Influencer für deine Marke aussehen?

Ich verrate es dir: Die besten Influencer sind deine Bestandskunden.

Nutzt jemand, der uns ähnelt, Produkte oder Dienstleistungen, erhöht dies die Wahrscheinlichkeit, dass wir diese Produkte und Dienstleistungen ebenfalls kaufen. Schon immer haben wir Meinungen und Empfehlungen von Freunden und Kollegen vertraut – und Instagram ist ein einflussreicher Empfehlungskanal: Bilder, die auf Instagram veröffentlicht werden, werden von vielen unserer Freunde und Followers gesehen und – dank der richtigen Hashtags – weit über unser Netzwerk hinaus.

Aus diesem Grund bitten vorausschauende Marken ihre Kunden, ihr Feedback über soziale Kanäle zu teilen und dabei einen bestimmten Hashtag zu verwenden oder den Marken-Account zu @-mention. Sie filtern und analysieren die Inhalte und arbeiten dann mit den einflussreichsten Kunden zusammen, den sogenannten Mikro-Influencern, um ihre Social-Media-Reichweite zu steigern.

Marken spielen Instagram-Inhalte auf ihrer Webseite aus, um die Conversion zu steigern.

E-Commerce hat auf Instagram schon immer viel Raum eingenommen: Tatsächlich berichten 72 Prozent der Nutzer, dass sie schon einmal etwas gekauft haben, das sie zuvor auf Instagram gesehen haben. Im Jahr 2017 brachte Instagram eine Funktion auf den Markt, mit deren Hilfe Produkte auf Bildern getaggt werden können. Die getaggten Produkte können mit E-Commerce-Webseiten verlinkt werden, was es Verbrauchern einfacher macht, das Produkt ihrer Begierde zu finden. Für Unternehmen bedeutet dies mehr Traffic und höheren Umsatz.

Allerdings haben nicht alle Unternehmen konkrete Produkte, die sich durch Bilder-Tagging verkaufen lassen. Bei vielen Marken bleibt die Webseite der Ort, der die wichtigsten Verkaufsimpulse setzt. Google-Suche und Google Ads verstärken dies. Wäre es daher nicht großartig, wenn man authentische Instagram-Bilder von Kunden auf der eigenen Webseite abbilden könnte?

Mit dem richtigen Tool lässt sich dies tatsächlich ganz einfach in die Tat umsetzen.

Hier ist unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du User-Generated Content von Instagram auf deiner Webseite ausspielen kannst:

  1. Kreiere einen eingängigen Hashtag und bitte deine Kunden Feedback zu deinen Produkten und Dienstleistungen zu geben und dabei den Hashtag zu verwenden oder deinen Marken-Account zu @-mention.
  2. Nutze ein Tool wie Flockler, um alle Erwähnungen deines Accounts zu sammeln und filtere die Posts, die du gerne auf deiner Webseite ausspielen möchtest.
  3. Bette den Social-Media-Feed auf deiner Homepage oder Produktseite ein. Wenn du mehrere Produkte hast, kannst du auch für jedes Produkt einen eigenen Feed erstellen.

Weitere Details findest du auch in unserer Kurzanleitung „So fügst du einen Instagram-Mentions-Feed deiner Webseite hinzu“.

Du fragst dich, warum es sich lohnt, User-Gernerated Content auf deiner Webseite zu präsentieren?

Die Antwort ist einfach: Marken sehen in der Regel eine Steigerung der Conversion Rate von 20 bis 30 Prozent, wenn ein Social Proof auf einer Produkt- oder Buchungsseite hinterlegt ist.

Die Erwähnung deines Accounts können die Ausrichtung von Ads sowie die Conversion auf Instagram und Facebook verbessern.

Wenn du in den vergangenen Jahren für Social-Media-Kanäle verantwortlich warst, hast du bestimmt einen Rückgang der organischen Reichweite bemerkt. Social-Media-Kanäle folgen zunehmend einer „Pay-to-Play“-Kultur.

Dadurch, dass User immer mehr posten, nimmt das Content-Volumen zu. Zugleich ist der Platz im News-Feed eines Nutzers begrenzt. Um hier aufzutauchen, muss die Werbung für den Nutzer relevant sein. Daher liegt der Erfolg beim Instagram-Marketing im Engagement. Denn die Beliebtheit von Themen steigert zugleich auch die Relevanz von Ads.

Wer ist verantwortlich für die Relevanz und das Targeting auf Instagram und Facebook?

Die Algorithmen beider Dienste helfen dir, die richtige Zielgruppe zu finden. Darüber hinaus kannst du auf Facebook deine komplette Werbung verwalten. Doch wenn es um die Relevanz deiner Ads geht, dann bist du ganz allein dafür verantwortlich. Und hier kommt User-Generated Content ins Spiel.

Fotos, die von deinen Kunden aufgenommen und auf deine Marke oder dein Produkt verlinken, führen zu mehr Besuchen auf deinem Instagram-Profil. Lass dich von dem User-Generated Content inspirieren und nutze dieses Wissen für eine gezielte Ansprache bei Instagram und Facebook Ads. Die Targeting-Optionen der Tools ermöglichen es dir, dein Custom Audience so zu schärfen, dass sie neben den tatsächlichen Profilbesuchern auch Zielgruppen umfasst, die den Profilbesuchern ähneln.

Zudem kannst du die Relevanz deiner Ads erhöhen, indem du Kunden um Erlaubnis bittest, ihre Bilder für deine Werbekampagnen nutzen zu dürfen. Mit Tools wie Flockler kannst du die Fotos identifizieren, die bei deinem Publikum beliebt sind und die meiste Interaktion fördern. Die Erfahrung zeigt: Ads, die authentisches Bildmaterial nutzen, haben eine höhere Interaktion als mit Photoshop aufpolierte Fotos.

Für mehr Inspiration schau gerne auch in unseren Blogpost „Wie smart sind deine Kundendaten?“ rein.

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